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Spukorte in Dänemark

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 Spukorte in Dänemark 
Michi


Anmeldedatum: 31.07.2007
Beiträge: 196
Wohnort: Berlin
Auf Gespenstertour in Jütland
Jütland besitzt viele romantische Schlösser und Herrenhäuser. Aber Vorsicht, überall spukt es.
Unverbesserliche Realisten glauben ja weder an höhere Wesen noch an Gespenster. Und doch liegt man da nachts im Zimmer 23 des Schlosshotels Kokkedal und fragt sich, warum sich gerade jetzt so gegen Mitternacht die Gardine bewegt. Klar – das Fenster ist offen, damit die Nachtkühle die Hitze des dänischen Sommers im Zimmer ein wenig lindert. Oder ist da doch etwas anderes im Busch?

Weinendes Gespenst

Alice, die Rezeptionistin des Schlosshotels, hatte schon beim Einchecken gewarnt: „Im heutigen Zimmer 23 wurde im 16. Jahrhundert eine junge Frau, die unverheiratet schwanger geworden war, lebendig eingemauert. Sie werden heute Nacht ihr Weinen hören.“ Geister scheint es in den Schlössern und Herrenhäusern von Jütland sehr viele zu geben. Genug jedenfalls, um Touristen, die das Gruseln lernen wollen, eine Gespensterroute anbieten zu können.

Vom mittleren Jütland führt sie über die Insel Mors im Limfjord bis in den nördlichen Teil der Halbinsel und an die Ostseeküste nahe des idyllischen Fischerortes Saeby. Man reist von Schloss zu Schloss, die zum Teil Hotels und zum Teil Museen sind. Als Erfinder der Route gelten Joergen Hansen, Chef der regionalen Tourismus-Entwicklungsgesellschaft, und der Schriftsteller Gorm Benzon.

Quelle : http://www.focus.de/reisen/reisefuehrer/skandinavien/daenemark/daenemark_aid_20685.html


Vorsicht vor schwarz gekleideten Damen„

Was Benzon nicht über dänische Gespenster auf Schlössern und Herrensitzen weiß, ist auch nicht wissenswert“, meint Hansen. Der Autor habe unzählige Bücher über Schätze, Geister und merkwürdige Ereignisse geschrieben. Immer wieder geht es dabei um böse Witwen, eingemauerte Frauen und Männer, die wegen Geld ihre Seele dem Teufel verkauften. „Das mit den weiblichen Gespenstern muss man nicht so eng sehen“, philosophiert Hansen. Weiße Damen seien in der Regel friedlich, graue nicht unbedingt gefährlich. Vorsicht sei aber auf jeden Fall geboten, wenn des Nachts plötzlich eine schwarz gekleidete Dame – vielleicht sogar noch mit einem Dolch – erscheint.

Zum Beispiel im Museum des Herrenhauses Saebygaard, dass sich seit 1723 im Besitz der Familie Arenfeldt befindet. Mehr als 250 Jahre lang spielte sich das Leben der Familie hier ab, im Renaissance-Rittersaal und in der eleganten Rokoko-Jagdstube sowie in vielen anderen Zimmern findet man noch heute das Inventar, das über Jahrhunderte hinweg zusammengetragen wurde.

Saeabygaard ist aber auch die Heimat einer der am besten belegten dänischen Spukgeschichten. In den Nachtstunden erscheint hier die Gestalt einer stattlichen Dame im Rittersaal. Es handelt sich um Pernille Ox, die das Herrenhaus 1576 erbauen ließ. Sie geht durch den Korridor und verschwindet durch eine Tür zu den zwei Turmzimmern. Dort – so ist es überliefert – ist einst etwas Entsetzliches passiert.

Ein Kapitän war zu Anfang des 20. Jahrhunderts zu Gast aus Saebygaard und wollte den Spuk gern sehen. Mit einem Revolver auf dem Nachttisch legte er sich auf die Lauer. Um Mitternacht wurde er durch ein Poltern wach und der Geist von Pernille Ox trat mit einem Messer in der Hand an sein Bett. Doch sie wandte sich ab und ging ins nächste Zimmer, von wo kurz darauf ein Schrei zu hören war.

Quelle : http://www.focus.de/reisen/reisefuehrer/skandinavien/daenemark/saebygaard_aid_20688.html
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Michi


Anmeldedatum: 31.07.2007
Beiträge: 196
Wohnort: Berlin
Mörder geistern durchs Haus

Auch eine Schulklasse, die 1988 auf Gespensterjagd war und auf dem Fußboden des Saales schlief, wurde mitten in der Nacht geweckt, als sich zwischen ihnen eine schwarze Dame aufrichtete, über einige Kinder hinweg stieg und durch den Korridor verschwand. Nach Gorm Benzon bedeuten diese Begebenheiten, dass auf Saebygaard ein Mord geschah. Der Baumeister starb im gleichen Jahr, als das Haus fertig gestellt wurde. Fiel er einer Meinungsverschiedenheit mit der Schlossherrin zum Opfer?

Schloss Voergaard gilt als eines der schönsten Renaissance-Schlösser in Jütland. Es war die steinreiche Ingeborg Skeel, die es um 1580 bauen ließ. Auch sie veranlasste angeblich nach Fertigstellung ihres Hauses den Mord am holländischen Baumeister, damit dieser nicht an anderer Stelle ein ähnlich prächtiges Schloss errichten konnte. Für ihre böse Tat geht Ingeborg nun im Schloss um. Im Turmzimmer, wo noch immer ein Blutfleck auf den Dielen an den Mord erinnert, schildert ein Wandfries die ganze Gruselgeschichte.

Quelle : http://www.focus.de/reisen/reisefuehrer/skandinavien/daenemark/saebygaard-voergaard_aid_20689.html


Unglückliche Liebe und Hinrichtung
Auch auf dem alten Herrensitz Staarup Hovedgaard – heute im Besitz der Antiquitätenhändlerin Lyss Messmann und ihres Mannes – kann man nachts schleppende Schritte und das Jammern einer Frau hören. Es ist die berühmte „weiße Dame“ Birgitte Rosenkrantz, die 1603 wegen „unschicklichen Verhaltens“ hingerichtet wurde. Noch heute sucht sie angeblich den Ort auf, an dem sie ihre Liebe gefunden hatte, die ihr schließlich das Leben kostete.

Birgitte hatte sich 1587 nach dem Tod ihres Mannes in dessen Vetter verliebt und von diesem zwei Kinder bekommen. Zur damaligen Zeit galt das als Blutschande. Zwei junge Mädchen, die 1903 zu Gast auf Staarup waren, berichteten von einer seltsamen Begebenheit. Demnach hatte sich an einem strahlenden Sommertag plötzlich der Himmel verdunkelt, Wind, Regen und Hagel kamen auf, und der Hund verkroch sich vor Angst. Es klopfte an der Tür und man hörte eine Frau schreien. Nur wenig später war der Spuk vorbei. Inzwischen weiß man, dass sich das Phänomen genau am 300. Jahrestag von Birgittes Hinrichtung ereignete.

Quelle : http://www.focus.de/reisen/reisefuehrer/skandinavien/daenemark/staarup-hovedgaard_aid_20692.html
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Michi


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Beiträge: 196
Wohnort: Berlin
Stimmen von singenden Mönchen
In Nykoebing auf Mors liegt das alte Johanniter-Kloster Dueholm, das seit der Reformation als Herrenhaus genutzt wurde. Noch heute deutet in den aus dem 14. Jahrhundert stammenden Gebäuden manches darauf hin, dass die ursprünglichen Bewohner – die Mönche – den Ort nie verlassen haben. Ein paar junge Mädchen, die vor rund 90 Jahren hier übernachteten, hörten nachts einen mehrstimmigen Chorgesang, der offenbar aus dem Keller kam. Es war ein lateinisches Kirchenlied.

Auf Schloss Kokkedal kann man übernachten, aber es ist eben nicht sicher, dass man auch Ruhe findet. Gäste erzählen immer wieder vom Geräusch eines Pferdewagens auf dem Hof, obwohl kein Gespann zu sehen ist. Es soll sich dabei um den Teufel handeln, der Frau Karen Galde, die dem Teufel zum Lohn dafür, dass er sie zu einer hervorragenden Köchin machte, ihre Seele versprochen hatte. Der Küchenchef des Schlosshotels schwört noch heute Stein und Bein, dass ihm Karen hin und wieder heimlich über die Schulter schaut.

Ein Hauch von Schauer bleibt

Und auch Peder Schroder – Eigentümer von Kokkedal bis 1870 – findet offensichtlich wegen einer Untat keine Ruhe: Aus Geldmangel hatte er die Gräber seiner Vorgänger plündern lassen, und als Buße muss er nun nachts zwischen Schloss und Friedhof hin und her wandern.

„Wer auf Kokkedal keine eigenen Erfahrungen mit Geistern macht, dem ist wahrscheinlich überhaupt nicht zu helfen“, schmunzelt Joergen Hansen. Dem Gast im Zimmer 23 ist allerdings weder eine weiße Frau erschienen, noch hat er das Weinen der Eingemauerten gehört. Und doch war da diese komische Bewegung in der Gardine. Und dann dieser kalte Hauch von draußen … was war das?

Quelle : http://www.focus.de/reisen/reisefuehrer/skandinavien/daenemark/nykoebing-kokkedal_aid_20690.html


Spukschlösser & mehr

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Dr. Margrethsvej 6
DK – 9900 Fredrikshavn
Tel. 0045/98 42 31 11
E-Mail: bangsbo@bangsbo-museum.dk
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DK – 9300 Saeby
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Gamle Vraa Slot (Hotel und Restaurant)
Gammel Vråvej 66
DK – 9382 Tylstrup
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DK – 7850 Stoholm
Tel. 0045/86 64 60 11
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Quelle : http://www.focus.de/reisen/reisefuehrer/skandinavien/daenemark/informationen_aid_20695.html
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newcomer
Site Admin

Anmeldedatum: 03.06.2007
Beiträge: 296
Hi Michi,

danke für deine ausführlichen Beiträge!
Sehr interessant

_________________
Die Antwort ist irgendwo da draußen ....
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Barubary


Anmeldedatum: 26.06.2007
Beiträge: 111
Wohnort: Brieselang bei Berlin
Das ist ja echt ne ganze Menge- danke für die Mühe!

_________________
Ich habe es zur Signatur geschafft und SIE können das auch, diese EXCLUSIVE Einladung finden sie Morgen in ihrem Briefkasten
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GI JOE


Anmeldedatum: 12.11.2008
Beiträge: 13
Hallo Michi,

sehr interessante Beschreibung des ganzen. Respekt!!

Gruß
GI JOE
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Michi


Anmeldedatum: 31.07.2007
Beiträge: 196
Wohnort: Berlin
Hallo,

ich habe es nur kopiert daher steht mir der Respekt für diese Texte nicht zu ( für andere schon Smile

Gruß
Michi
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