Verfasst am: 23.07.2007, 19:59 |
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Im kleinen Dorf Kampehl im Land Brandenburg kann man in einer kleinen Gruftkapelle der Dorfkirche
die mumifizierte Leiche des Ritters Kahlbutz anschauen. Dieser liegt bereits seid 300 Jahren dort,
und ist seitdem nicht verwest. Haare, Nägel und Zähne immer noch gut erhalten.
Warum er nicht verwest weiß niemand. Bekannte Wissenschaftler - wie Rudolf Virchow - haben die Mumie untersucht
und konnten keine Erklärung für das Phänomen der Mumifizierung finden. Ritter Kahlbutz wurde weder einbalsamiert
noch wurden andere Methoden zur Mumifizierung angewandt.
Bei der Mumie handelt es sich um Christian Friedrich von Kahlbutz dessen Familie zwischen 1524 und 1783 in Kampehl ein Rittergut besaßen.
Der Sage nach soll er einen Schäfer erschlagen haben, weil dessen Frau dem Ritter die erste Nacht verweigerte. Vor Gericht
beteuerte er seine Unschuld und versprach: "Wenn ich doch der Mörder war, so soll mein Leib nicht verwesen."
Ritter Kahlbutz wurde freigesprochen, doch als man 80 Jahre später den Sarg öffnete, fand man ihn so unverwest vor wie
er auch heute noch ist.
Es wird auch erzählt, dass er heute noch umherwandern soll, und sogar Lebenden gefährlich werden kann.
Im Jahre 1806 soll ein französischer Soldat Kahlbutz' Grab besucht haben und seinen Spott mit ihm getrieben haben.
Er hob ihn aus dem Grab, beschimpfte ihn als Scheusal und Mörder, legte ihn verkehrt herum wieder hinein und forderte ihn auf, ihn des nachts zwischen Zwölf und Eins in seinem Quartier zu besuchen.
Am nächsten morgen wurde der Soldat mit gebrochenem Genick vorgefunden. Es wurde zwar behauptet er sei ermordet worden, jedoch
fand das Gericht heraus, dass dies unmöglich gewesen wäre da alle Türen und Fenster verschlossen waren und niemand von außen hätte in das Quartier kommen können.
Ich selbst war mal vor vielen Jahren mit meinen Eltern dort. Aber damals war ich glaub ich noch zu jung für sowas,
denn ich konnte ne weile lang nich schlafen, weil ich immer dachte Kahlbutz steht am Bett