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Friedhof Grunewald-Forst

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 Friedhof Grunewald-Forst 
Michi


Anmeldedatum: 31.07.2007
Beiträge: 196
Wohnort: Berlin
Der Berliner Friedhof Grunewald-Forst befindet sich im Jagen 135 des Grunewaldes am Schildhornweg und ist einer der idyllischsten Friedhöfe Berlins. Er wird, historisch bedingt, auch der „Friedhof der Namenlosen“ oder „Der Selbstmörderfriedhof“ genannt.

Anlage als Selbstmörderfriedhof
Die Havel macht unweit des Friedhofs einen Knick, mit der Folge, dass hin und wieder Wasserleichen an dieser Stelle ans Ufer getrieben werden. Unter den Ertrunkenen sind manchmal auch Selbstmörder. Deren Beerdigung machte in alter Zeit und auch noch im 19. Jahrhundert Probleme, da die christlichen Kirchen diesen "Todsündern" die Beerdigung auf ihren Friedhöfen verweigerten. Da sie keiner aufnehmen wollte, blieb das Problem an der Forstverwaltung haften.

Sie beschloss 1878/79, die unerwünschten Toten nahe am Fundort an einer Waldlichtung zu bestatten. Vom 22. Januar 1900 stammt die älteste erhaltene Eintragung, die über die Beerdigung eines 22-jährigen Schlossergesellen berichtet. Das sprach sich herum und führte dazu, dass sich Angehörige von Selbstmördern auch aus der weiteren Umgebung an den Oberförster wandten oder ihre Toten kurzerhand selbst im Wald begruben. Auch einige Selbstmörder, die ihrer Familie zum Kummer und zur Schande nicht auch noch eine Odyssee durch ungnädige Friedhofsverwaltungen zumuten wollten, wählten daraufhin die Friedhofsnähe als Ort ihres Abschieds.

1911 wurde eine einfache, aus Backsteinen errichtete, Leichenhalle mit rechteckiger Grundfläche auf dem Gelände gebaut, die heute jedoch nicht mehr vorhanden ist. Zum Ende des ersten Weltkriegs wurden hier auch Opfer des Krieges beerdigt, darunter Soldaten, Zivilisten und einige russische Kriegsgefangene. Die fünf hölzernen Andreaskreuze mit kyrillischen Inschriften erinnern an die Beerdigung von fünf zarentreuen Russen, die sich aus Kummer über den Sieg der Bolschewisten selbst getötet hatten und dann aus der Havel gefischt worden waren.

Der Friedhof Grunewald-Forst wurde noch bis 1927 als Selbstmörderfriedhof genutzt.1928/29 bekam er eine feste Mauer, die das 4.980 m2 große Areal eingrenzte, sowie ein steinernes Eingangstor mit Eisenflügeln, die von Richard Thieme angelegt wurden. Von diesem Zeitpunkt an wurde die Anlage gepflegt und auch für „normale“ Sterbliche attraktiv gemacht.


Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Friedhof_Grunewald-Forst

http://www.berlin-ver-fuehrungen.de/body_fuhrungen.html
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newcomer
Site Admin

Anmeldedatum: 03.06.2007
Beiträge: 296
Von dem Friedhof hab ich auch schon gehört.

Wäre eigentlich mal ganz interessant diesen zu besuchen, ich wohne ja quasi umme Ecke.
Dann könnt ich gleich mal n paar Fotos machen.

Soweit ich weiß wurde dort aber noch nicht über Spuk oder Geister berichtet oder?
Obwohl man dies durchaus vermuten kann, bei den armen Seelen die dort begraben sind.
Ein sehr interessanter Ort! Wink

_________________
Die Antwort ist irgendwo da draußen ....
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Michi


Anmeldedatum: 31.07.2007
Beiträge: 196
Wohnort: Berlin
Von Spukerscheinungen,... ist mir bisher nichts bekannt aber mir ist auch bisher niemand bekannt, der dort war.
Vielleicht kannst Du einen Besuch, gemeinsam mit unserem Mitglied, dem PITB, vertreten durch Nightshadow, machen. Wäre sicherlich interessant für eine PU.

Viele Grüße
Michi
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