Am vergangenen Samstag, den 01.09., hatte ich bei einem Usertreffen in NRW die Gelegenheit, eine PU durchzuführen. Eigentlich sollte sie im Hause der Gastgeberin stattfinden. Da ich aber bereits im Vorfeld Messungen vorgenommen hatte, die leider nichts ergaben (auch eine Aufnahme mit dem Diktiergerät ergab nicht das Geringste), verlagerten wir (die Teilnehmer des Usertreffs) kurzerhand die PU nach draußen.....
Ziel war eine kleine Unterführung in unmittelbarer Nähe des Hauses
Kurz zur Geschichte dieser Unterführung...
Nach Berichten eines Zeitzeugen aus der Zeit des 2. Weltkrieges, der in diesem Ort wohnt, wurden oberhalb der Unterführung aus einem Waggon Menschen herausgestoßen, dabei sollen einige zu Tode gekommen sein, andere überlebten den Sturz schwer verletzt, sollen jedoch von oben herab erschossen worden sein.
Andere Quellen berichteten von Erschießungen, die in dieser Unterführung stattfanden.
Nun, aufgrund zahlreicher Baumaßnahmen ist es selbstverständlich, dass dort keinerlei Einschußlöcher mehr zu sehen sind.
Zum besseren Verständnis möchte ich allerdings auch erwähnen, dass in einer Entfernung von etwa 3 bis 4 Km Windkraftanlagen stehen.
Als wir (Dark-Hathor, Jezebel, Christian, Tatti, Blutkrähe und ich) am nachmittag dort ankamen, so haben Dark-Hathor, Tatti und ich gefühlsmäßig etwas empfunden, was ein Unwohlsein verursachte.
Ich begann also mit den Messungen mit meinem EMF-Detektors, wobei ich auch Werte zwischen 0,2/0,3 und 1,1 mGauss empfing.
Da an der Decke der Unterführung eine Lampe samt Kabel installiert ist, bin ich davon ausgegangen, dass die Werte mit der Lampe zusammenhängen.
Also hab ich, um mich zu vergewissern, dort Messungen vorgenommen.....jedoch Fehlanzeige.
Aber aufgrund einer Umleitung wegen Baumaßnahmen war zu diesem Zeitpunkt die Unterführung von Pkw sehr häufig frequentiert, so dass wir die PU abgebrochen haben.
Wir beschlossen, die PU in den Nachtstunden fortzusetzen.
Zwischen 0 und 1 Uhr in der Nacht versammelten wir uns wieder vor der Unterführung. Diesmal wurden wir noch von Jochen und Kelpie unterstützt.
Da es (scheinbar) in allen Haushalten dunkel war, abgesehen von einem Haus, wo eine Party stattfand, ging ich davon aus, dass der Stromverbrauch im Vergleich zum Nachmittag niedriger sein müsste.
Als wir aber erneut mit den Messungen anfingen, so waren die Werte erstaunlicherweise in den Nachtstunden höher, als am Nachmittag. Es wurden von uns Werte ab 3,2 bis zu 11, 1 m Gauss und höher festgestellt.
Hier ist Jochen bei der Messung
Diesmal haben wir festgestellt, dass diese hohen Messwerte mitten in der Unterführung quer zur Fahrtrichtung messbar waren. Und zwar in einer fast geraden Linie.
Vor der Unterführung befand sich ein Schachtdeckel, der zu einem Versorgungsschacht der E-Werke gehört. Auch dort haben wir hohe Werte festgestellt.
Ebenfalls hohe Werte haben wir in unmittelbarer Nähe einer Straßenlaterne gemessen, so dass wir die Werte rational erklären konnten.
Was die Empfindungen am nachmittag angingen....hier könnte Infraschall sehr wohl der Auslöser sein.
Jedoch frage ich mich, warum in den Nachtstunden höhere Werte messbar waren als am nachmittag?
Als Tatti und ich an der Wand innerhalb der Unterführung standen, weil mal wieder ein Auto durchfuhr, so sagte sie mir, ich solle doch mal bei ihr an der Stelle messen, wo sie gerade stand. Hier lag der Wert bei etwa 0,8 mGauss, der jedoch sehr schnell wieder gesunken ist. Eine Fluktuation????
Das Messgerät wurde nicht hastig bewegt.....und wir standen quasi an der Stelle still.
Aufgrund des Zeitmangels konnten wir diese Untersuchung zeitlich nicht ausdehnen, aber interessant war sie trotzdem, weil da noch einige Fragen offen sind. Jedoch hoffe ich, dass die Kolleginnen und Kollegen der neuen Gruppe GGLRA (Ghosthunter Group Lower Rhine Area) dort noch weitere Untersuchungen machen, um auch diese Fragen klären zu können.
Auf jeden Fall werde ich wahrscheinlich in Kürze noch einmal in Pfalzdorf tätig werden....diesmal eine Woche lang.
Das wars fürs erste....
Euer Nightshadow