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| Anmeldedatum: 03.06.2007 |
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Verfasst am: 08.08.2007, 20:59 |
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Außerkörperliche Erfahrung, wobei der Erlebende das Gefühl hat mit einem zweiten Körper außerhalb des physischen Körpers
in Windeseile ferne Gegenden zu bereisen. Astralwelt wird die so genannte feinstoffliche Welt, die nicht sichtbare Welt genannt.
Manche Menschen berichten von Astralreisen. Sie sagen, dass während ihr physischer Körper schläft, ihr Astralkörper auf Astralreise geht.
Sie besuchen Welten, die denen der unseren ähnlich sind. Einer der bekanntesten Astralreisenden in der heutigen Zeit ist Robert Monroe.
Seine Bücher beschreiben sehr ausführlich Astralwelten und Reisen. Astralreisen gehören zu den beliebtesten Themen in esoterischen Kreisen.
Gemeint ist damit entweder, den physischen Körper zu verlassen, um sich ähnlich wie ein Geist im Raum zu bewegen,
oder das Verlassen des Körpers um sich in der Astralsphäre zu bewegen. Die Astralsphäre ist eine völlig andere Welt,
in der unsere physikalischen Gesetzte keine Gültigkeit haben und in der man die sonderbarsten Erlebnisse haben kann.
Formen außerkörperlicher Erfahrung
* Luzide Träume, also Träume, bei denen sich der Träumende des Träumens bewusst ist und
den Handlungsablauf seines Traums zumindest zum Teil willentlich beeinflussen kann. James H. Brennan berichtet,
dass sich luzide Träume spontan aus üblichen entwickeln können, dass sie allerdings auch durch
Meditations- und Übungstechniken gleichsam „trainiert“ werden können.
* Astral- und Ätherprojektionen. Brennan ist hier einer der wenigen einschlägigen Autoren,
die relativ strikt zwischen diesen beiden Begriffen unterscheiden, die man in der sonstigen Literatur
oftmals synonym verwendet findet. Dabei versteht er unter der Ätherprojektion (ÄP) ein bewusstes oder unbewusstes,
willentlich oder unwillentlich herbeigeführtes Austreten des „feinstofflichen Äthers“ aus dem physischen Körper,
etwa während des Schlafes. Träger des Bewusstseins kann dabei der Ätherkörper (ÄK) sein,
und der Betroffene kann sich mit diesem in der bekannten physischen Welt, ohne allerdings mit ihr interagieren
oder von ihr wahrgenommen werden zu können, sehr frei, oft schwebend und beachtlich schnell, bewegen.
Unmittelbar nach dem Austreten aus dem physischen Körper kann dieser meist aus der Sicht des ÄK wahrgenommen werden;
man sieht sich also quasi selbst von außen. Eine Astralprojektion (AP) liegt nach Brennan vor,
wenn der Betroffene in seinem Astralkörper (AK) die Astralsphäre bereist; eine Welt,
die „aus dem Stoff, aus dem die Träume sind“ besteht, und ihrer Beschaffenheit nach zum größten Teil
dem Willen des Betroffenen unterliegt. Materielles kann dort allein durch Willenskraft geschaffen, geformt und vernichtet werden,
Interaktion mit anderen (Geist-)Wesen ist möglich. Der Unterschied zum luziden Träumen ist dem Betroffenen
zumindest subjektiv deutlich „erfühlbar“ und im Wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass nicht
dessen Bewusstsein einen Traum generiert, sondern dass dieses seinen Sitz in einem feinstofflichen Körper findet,
der sich in einer gänzlich neuen Welt bewegt. Die Übergänge zwischen ÄP und AP beschreibt Brennan als fließend.
Allerdings muss man sagen, dass J.H. Brennans Buch gegenüber den heutigen modernen Ansichten über
sogenannte Äther- und Astralprojektionen ziemlich veraltet ist. Nach William Buhlmans Sicht ist die Äther- und
die Astralprojektion ein und dasselbe Phänomen. Man befinde sich während einer außerkörperlichen Erfahrung
in verschiedenen "Sphären" bzw. Ebenen; Buhlman geht an dieser Stelle von einem mehrdimensionalen Universum aus.
Das Universum, wie wir es kennen, sei lediglich die äußere "Kruste" eines unbekannt tiefen, mehrdimensionalen Universums,
das aus Ebenen verschieden schnell schwingender Energie bestünde. Energiemembranen trennten diese Bereiche voneinander,
vermutet Buhlman basierend auf seinen persönlichen Erlebnissen. Diese Ebenen seien unterschiedlich beeinflussbar.
Die der physischen am nähesten gelegene Ebene, in der sich ein außerkörperlich Reisender befinden kann, ist die Ebene des Äthers,
die ungefähr mit der physischen Ebene in nur geringen Abweichungen übereinstimmt. Es sei ein Konstrukt,
aufrecht erhalten durch die kollektiven Gedanken aller derzeit lebenden Menschen. Weiter von der physischen
"Kruste" entfernte Ebenen werden als Astralsphären bezeichnet. Diese sind auch leichter beeinflussbar als die niedrigeren Sphären.
Zu diesem Thema existieren inzwischen sehr viele verschiedene Ideen und Theorien, von denen einige in diesem Artikel aufgelistet sind.
Jedoch zeigt Buhlmans Modell eines mehrdimensionalen Universums interessante Parallelen zur Stringtheorie.
* Des Weiteren kursiert unter Wissenschaftlern die Meinung, dass alle Außerkörperlichen Erfahrungen in Wirklichkeit luzide Träume sind.
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass Träume äußerst realitätsnahe Empfindungen beim Träumenden auszulösen imstande sind
und auf das Buch "Exploring the World of Lucid Dreaming" von Stephen LaBerge hingewiesen.
* Im Wachzustand der Eindruck, sich außerhalb des eigenen Körpers zu befinden, mit oder ohne veränderter Sinneswahrnehmung
(zum Beispiel: Nachtsicht, 360° Blick, Durchsicht, „Erfühlen, -tasten, -fassen“ der Umgebung, veränderte Farbwahrnehmung),
manchmal in Verbindung mit Hellsehen.
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